Amazon Schweiz

Amazon Schweiz

amazon available

Das wichtigste in Kürze:

Amazon liefert über 20% Prozent des ganzen Sortiments direkt in die Schweiz. Meistens eignen sich dafür Marken- und sonstige Bestsellerprodukte die Amazon selber versendet. Die deutsche Mehrwertsteuer wird direkt mit der schweizerischen verrechnet. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Preisvorteil von bis zu 10% gegenüber dem regulären Preis auf Amazon.de! Es gibt keine zusätzlichen Zoll oder Versandgebühren ab 49 Euro

Wie finde ich mein gewünschtes Produkt

Zuerst achte auf die richtige Lokalisation (Liefern nach Schweiz) suche dein gewünschtes Produkt:Screenshot8

 

Auf der rechten Bildschirmhälfte wird dir angezeigt ob das Produkt direkt von Amazon in die Schweiz lieferbar ist. Leider funktioniert das nicht immer ganz zuverlässig und es wird dir dann erst beim Bestellvorgang im Warenkorb angezeigt das es nicht funktioniert.  

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Falls das Produkt in die Schweiz lieferbar ist, wird dann beim letzten Bestellschritt der Endpreis angezeigt. Dieser ist immer (ab 49 Euro) billiger als der Preis den wohnhafte Deutsche bezahlen müssen. Es kann auch in CHF gezahlt werden.Je nach Umrechnungskurs der Kreditkartenunternehmen macht es mehr oder weniger Sinn.

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Mein Produkt wird leider nicht in die Schweiz geliefert. 

Falls dein gewünschtes Produkt nicht in die Schweiz geliefert wird. Gibt es noch die Varianten mit der deutschen Abholadresse oder die Lieferung mit einem externen Logistikdienstleister. Je nach Gebühren der Anbieter lohnt sich eine Bestellung bei Amazon immer noch. 

Tipp: Gewisse Abholadressen-Anbieter bieten eine kostenpflichtige Weiterleitung an eine Schweizer Hausadresse.  

 Hier eine nicht abschliessende Aufzählung gewisser Anbieter:

mypaketshop.com

grenzpaket.ch

eurogoods.ch

meineinkauf.ch

Kann ich die Mehrwertsteuer auch bei einer Abholung zurückfordern

Ja das ist möglich. Die Rechnung von Amazon einfach ausdrucken und am deutschen Zoll abstempeln lassen. Die Schweizerische Mehrwertsteuer ist erst bei einem Einkauf ab 300CHF fällig  Bei diesem Erklärvideo von mypaketshop.com kannst du Einzelheiten erfahren:

Amazons Weg hin zum führenden Online-Händler

Erster PreisUrsprünglich in einer Garage gegründet, hat sich Amazon in den vergangenen 26 Jahren zum weltweit führenden Onlineversandhändler entwickelt. Als Jeff Bezos das Unternehmen 1994 ins Leben rief, war Amazon lediglich als Onlinebuchhandlung konzipiert. Die heute verwendete Webseite amazon.com wurde im Oktober 1995 online geschaltet. Die Idee sollte sich als erfolgsversprechend herausstellen und bereits zwei Jahre später verzeichnete Amazon Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe.

1998 wagte Amazon den nächsten Schritt und eröffnete die ersten internationalen Webseiten. Der deutsche Ableger amazon.de ging dabei ursprünglich auf Telebuch.de, seinerseits Teil des damals führenden deutschen Online-Buchhändlers ABC-Bücherdienst GmbH, zurück, welcher von Amazon übernommen und umbenannt wurde. Amazon.de sollte sich zum finanziell wichtigsten Auslandsableger des Unternehmens entwickeln.

Ab der Jahrtausendwende begann Amazon damit, sein Angebot sukzessive zu erweitern. Ab 2002 bot das Unternehmen auf seiner Plattform zudem Drittanbietern die Möglichkeit, ihre Waren zu vertreiben. Um angesichts der rapide wachsenden Nachfrage eine zeitnahe Lieferung zu ermöglichen, begann Amazon damit, weltweit Logistikzentren zu eröffnen. Ab 2010 zog das bis dahin bereits beeindruckende Wachstum nochmals nachhaltig an. Heute ist Amazon sowohl in den USA wie auch in Europa die unangefochtene Nummer 1 unter den Online-Händlern.

Amazon und die Schweiz

MatterhornDieser Vormarsch von Amazon ist in der Schweiz bisher jedoch nur eingeschränkt erfolgreich gewesen. 2017 gelang es dem Unternehmen, einen Marktanteil von 7,5 Prozent zu erzielen. Bereits etablierte Anbieter wie Zalando oder Digitec konnten Amazon auf dem Schweizer Markt mehr Widerstand leisten als im restlichen Europa. Einer der Gründe hierfür war der schleichende Markteintritt des US-Giganten auf dem Schweizer Online-Markt. Im Gegensatz zum restlichen Europa gelang es Amazon durch dieses zögerliche Vorgehen nicht, seine Pionierrolle in eine marktbeherrschende Stellung umzumünzen. Stattdessen verschaffte es Schweizer Online-Händlern ausreichend Zeit, um selbst wirkungsvolle Konzepte zu entwickeln. Vor allem im Elektronik-Bereich dominieren nach wie vor Schweizer Anbieter.

Ein weiteres Hemmnis sind die speziellen Einfuhr- und Zollbestimmungen der Schweiz. Im Gegensatz zu den einheitlichen EU-Märkten kann Amazon hierzulande nicht mit seiner vollen Angebotspalette auffahren. Spezielle Angebote wie beispielsweise die zügige Lieferung noch am gleichen Tag können daher für Schweizer Kunden nicht angeboten werden. Noch schwerer wiegt, dass aufgrund der komplizierten Zollabwicklung lediglich ein kleiner Teil der angebotenen Produktauswahl des US-Onlineversandhändlers in der Schweiz verfügbar ist.

Ferner ist die Hauptseite amazon.com in der Schweiz seit einiger Zeit nicht länger als Anlaufstelle für Einkäufe nutzbar. Grund hierfür ist eine Gesetzesänderung, welche das Schweizer Mehrwertsteuersystem auch auf Nicht-Schweizer Händler ausgeweitet hat, selbst wenn diese nur Kleinsendungen in die Schweiz verschicken. Stattdessen weichen Schweizer vermehrt auf andere Ableger von Amazon aus. Statt amazon.com ist für die Schweiz daher amazon.de die erste Anlaufadresse. Weil Amazon für die Schweiz keine eigenständige Online-Präsenz besitzt, werden Kunden, welche nach amazon.ch suchen automatisch auf amazon.de umgeleitet.

Warenversand von Amazon in die Schweiz – Lieferung mit Einschränkungen

Zoll AmazonWer über Amazon bestellen möchte, stellt schnell fest, dass viele Produkte nicht in die Schweiz geliefert werden können. Grund hierfür sind die oben erwähnten Schweizer Zoll- und Mehrwertsteuerbestimmungen. Schweizer Kunden haben daher lediglich Zugriff auf jene Produkte, welche Teil von Amazons eigenem Sortiment sind. Dies entspricht rund 20 Prozent aller auf dem Portal angebotenen Waren. Bei den restlichen 80 Prozent handelt es sich um Produkte von Drittanbietern, welche zumeist über den Marketplace von Amazon vertrieben werden. Viele dieser kleinen Händler werden von den Schweizer Bestimmungen zurückgehalten.

Bei Amazons eigenem Warensortiment bestehen hingegen keinerlei Probleme. Bei einer Bestellung wird für diese Produkte automatisch die Schweizer Mehrwertsteuer mit einberechnet. Dadurch werden weitergehende Förmlichkeiten und Zollzahlungen seitens des Kunden vermieden. Trotz der eingeschränkten Produktauswahl ist Amazon ferner in der Lage, sämtliche Bedürfnisse des Schweizer Kunden mit seinen eigenen Angeboten abzudecken. Auch ohne die zusätzlichen Angebote von Drittanbietern verfügt Amazon über das größte Warensortiment weltweit. Zudem ist der US-Konzern seit einigen Jahren bestrebt, sein eigenes Sortiment nachhaltig auszubauen. So betreibt Amazon seit neuestem ein Programm, in welchem speziell qualitativ hochwertige Hersteller als Partner bei der Fertigung von Amazon-exklusiven Produkten gewonnen werden sollen.

Lohnt sich der Versand mit Prime?

Neben den normalen Versandoptionen bietet Amazon zusätzlich den sogenannten Prime-Versand an. Dieser bietet Kunden eine beschleunigte Warensendung. Möglich ist dies auf zweierlei Weise. Zum einen werden Artikel aus Amazons Angebot unmittelbar von den eigenen Fulfillment Centern aus versandt. Dies gilt auch für einige Drittanbieter, welche ihre Produkte unmittelbar bei Amazon einlagern. Zweitens können auch unabhängige Drittanbieter einen Prime-Versand anbieten. Dieser wird von den jeweiligen Händlern selbst veranlasst, sodass die Versandgeschwindigkeit die gleiche ist wie beim Versand durch ein Amazon Fulfillment Center. Hierzulande gilt jedoch: Amazon kann in der Schweiz Prime nur in teilen anbieten.

Um im Rahmen dieses Prime-Versands eine zügige Lieferung zu garantieren, müssen die Händler ein hohes Maß an Standardisierung beim Verschicken ihrer Waren ermöglichen. Strenge Cut-Off Zeiten und ein hoher Zeitdruck beissen sich jedoch mit den Anforderungen einer Verzollung von Waren, welche von der EU in die Schweiz geliefert werden müssen. Das Ergebnis hieraus ist, dass der Prime Versand für viele Artikel in der Schweiz nicht verfügbar ist.

Bei der Lieferung von Produkten von Amazon in die Schweiz ist Prime jedoch auch dann keine lohnende Alternative, wenn die Möglichkeit dazu besteht. Zwar vermeidet der Onlineversandhändler durch die automatische Berechnung der Schweizer Mehrwertsteuer bei hauseigenen Produkten Verzögerungen durch den Zoll. Beim Direktversand unterscheidet Amazon für die Schweiz jedoch hinsichtlich der Kosten nicht zwischen Standardversand und internationalem Express-Versand. Daher können Schweizer Kunden ohnehin zum gleichen Preis auf den Express-Versand zurückgreifen.

Der Amazon Marketplace und das Dynamic Pricing

BörsenkursNeben dem eigenen Produktsortiment wird auf dem Online-Portal von Amazon auch eine riesige Auswahl an Produkten von Dritthändlern angeboten. Diese vertreiben ihre Waren über den sogenannten Marketplace von Amazon. Dies ermöglicht es Kunden, auf eine unvergleichliche Produktvielfalt aus beinahe allen Ländern der Welt zuzugreifen. Zusätzlich befeuert der Marketplace jedoch auch einen unerbittlichen Preiskampf zwischen den verschiedenen Anbietern. Im Bestreben, ihren Absatz zu optimieren, greifen daher zahlreiche Händler auf das sogenannte Dynamic Pricing zurück.

Darunter versteht man das Anpassen des Produktpreises anhand verschiedener Preisstrategien mittels automatischer Programme. Ganz konkret bedeutet dies, dass sich die Preise abhängig vom Datum, dem Wochentag und teilweise sogar der Tageszeit ändern können. Bestes Beispiel hierfür ist die Vorweihnachtszeit. Wenn große Mengen an Kunden auf die Seite strömen, um ihre weihnachtlichen Einkäufe zu erledigen, passen sich die Preise der Angebote automatisch an die jeweils steigende Nachfrage an. Wird ein Produkt also besonders häufig gekauft, steigt der Preis immer weiter. Unmittelbar vor Weinachten kann dies bis zu 70-mal in einer einzigen Woche geschehen.

Dynamic Prizing kann gleichfalls dazu führen, dass die Preise innerhalb kurzer Zeit sinken. Dies ist meist dann der Fall, wenn Händler versuchen, sich durch ein stetiges Unterbieten der Konkurrenz in kürzester Zeit möglichst hohe Marktanteile zu sichern. Für Kunden kann Dynamic Prizing daher Fluch und Segen zugleich sein. Wer beispielsweise auf der Jagd nach günstigen Angeboten ist, kann versuchen, zu Zeiten auf den Marketplace zuzugreifen, an welchen der Nutzer-Traffic niedrig ist.

Amazon im Vergleich zu Schweizer Online-Händlern

WaageVergleicht man Amazon mit den großen Schweizer Versandhändlern, stellt sich heraus, dass beide Möglichkeiten jeweils ihre eigenen Vorzüge und Nachteile haben. Das größte Pfund, mit welchem Amazon in der Schweiz wuchern kann, ist sein riesiges Warensortiment. Auch ohne die Angebote der Drittanbieter ist die Auswahl immer noch immens. Ein großer Vorteil von Online-Händlern innerhalb der Schweiz betrifft die Lieferung der bestellten Waren. Schweizer Händler sind nicht von den Auflagen und Beschränkungen betroffen, welche den Warenversand von Produkten von der EU in die Schweiz erschweren.

Ein weiterer Faktor sind die unterschiedlichen Kosten. Bei vielen Produktkategorien existieren zwischen der Schweiz und vielen EU-Ländern teils erhebliche Preisunterschiede. In vielen Kategorien wie z. B. Kleidung und Kosmetika sind Schweizer Produkte teils deutlich teurer als die Konkurrenz. Hier kann sich auch unter Hinzunahme der Schweizer Mehrwertsteuer ein Kauf bei Amazon lohnen. Andererseits sind beispielsweise Elektronikartikel bei vielen Schweizer Anbietern günstiger als bei Amazon. Wo sich ein Kauf finanziell lohnt, hängt daher vom jeweiligen Produkt ab.

Ein weiterer Nachteil, welchen Kunden von Amazon in der Schweiz haben, ist die umständliche und kostenintensive Retoure. Die Portokosten für einen grenzüberschreitenden Rückversand sind hierbei bereits höher. Ferner wird eine solche Retoure vom deutschen Zoll als Import mit allen sich daraus ergebenden Zollkosten betrachtet, was den Preis weiter in die Höhe treibt.

Bessere Konsumentengesetze in der EU

Ein Vorteil für Kunden von Amazon sind die teils umfassenderen Konsumentengesetze, welche für in der EU ansässige Händler gelten. So sieht das Schweizer Recht beispielsweise keine verpflichtende Rücknahmefrist seitens der Händler vor. Für Waren aus der EU gilt jedoch grundsätzlich ein Widerrufsrecht innerhalb einer Frist von 14 Tagen. Ferner sind im Schweizer Recht die Voraussetzungen einer vertraglichen Garantierklärung weniger streng als im Verbraucherrecht von Deutschland oder anderen EU-Staaten. So kann eine Garantierklärung beispielsweise zu Einschränkungen bei den gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen des Verbrauchers führen.

Alternativen zum direkten Versand

Mann AmazonFür den Versand der hauseigenen Produkte von Amazon in die Schweiz ist eine Lieferung auf direktem Weg ohne Einschränkungen möglich. Wer hingegen die Angebote von Dritthändlern auf dem Marketplace nutzen möchte, muss auf Alternativen ausweichen. Konkret bieten sich Schweizern zwei Ausweichmöglichkeiten, welche einen Versand aller Waren von Amazon in die Schweiz gestatten.

Zum einen können Schweizer Kunden auf die Dienste von Logistikdienstleistern wie beispielsweise meineinkauf.ch zurückgreifen. Dabei wird während des Bestellvorgangs die Adresse des Logistikunternehmens angegeben. Sobald der Dienstleister die bestellte Ware erhält, übernimmt er die weitere Lieferung in die Schweiz. Dabei wird die Verzollung gleich mit erledigt. Der große Vorteil dieses Arrangements ist, dass sich Kunden die Waren bequem bis nach Hause liefern lassen können. Der größte Nachteil ist, dass es bei diesem Modell nicht möglich ist, sich die Mehrwertsteuer zurückerstatten zu lassen.

Genau diese Möglichkeit besteht bei der zweiten Variante. Manche Dienstleister stellen eine deutsche Abholadresse zur Verfügung. Schweizer Kunden können die Pakete anschliessend direkt abholen und sich hierdurch höhere Versandkosten ersparen. Bringt eine Privatperson ihre Waren zudem selbst über die Grenze, kann die Mehrwertsteuer zudem zurückgefordert werden. Es sind jedoch nur Güter mit einem Warenwert von bis zu 300 CHF von der Mehrwertsteuer befreit.

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